Was ist Open Data?

Werden Badeseen mit der Zeit sauberer oder dreckiger? Wie viel Geld gibt die Regierung in deinem Bundesland für Bildung aus, und was hat das mit der Arbeitslosigkeit zu tun? Und wieso haben einige Vornamen einen schlechteren Ruf als andere?

Um interessante oder gesellschaftlich wichtige Fragen beantworten zu können, brauchst du nur zwei Dinge: Deine technischen Fähigkeiten und offene Daten. Mit offenen Daten (englisch Open Data) sind Datensätze gemeint, die vom Staat, der Regierung oder privaten Firmen kommen und die alle BürgerInnen kostenlos nutzen dürfen. Das ist eine spannende Herausforderung: Auf dem Camp werden dir eine ganze Menge solcher Datensätze zur Verfügung stehen. Julia und Stefan von der Open Knowledge Foundation Deutschland haben einmal ganz einfach erklärt, wofür offene Daten gut sind. Auch im Open Data Blog der ZEIT findet man interessante Anwendungsfälle.

Ob euer Projekt eine App wird, eine anschauliche Darstellung von Informationen, ein Hardware-Projekt oder eine andere Softwareentwicklung: Ihr dürft selbst über die Form und den Inhalt eurer Projekte entscheiden. Für alle Phasen des Wochenendes – von der Ideenfindung über die Programmierung bis zur Projektpräsentation – stehen euch erwachsene MentorInnen bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

Besonders freuen wir uns über Projektideen aus den Bereichen Schule, Bildung, Freizeit oder Umwelt.